Lyrikfreitag

Einem Menschen

Schon viel
Nur leben
Überleben
Einfach am Leben sein
Und nichts weiter
Schon zu viel
So leergekämpft
Das heilige Lächeln auf den Lippen
Und müde
So müde
Die Zeit geht weiter
Irgendwo draußen
Aber mein Schlaf kommt nicht
Wieso will ich dieses Leben nicht ertragen ?
Wieso kann ich es nicht ?
So totgeweint
Geht Leben immer weiter
Aber meine Füße hängen fest
An Gedanken
Scheinerinnerungen
Träumen
Worten
Und dein Lächeln schubst mich nach vorn
Und aufgestanden
Schon viel
Und weitergemacht
Zu lange
Jede Kerze hat ein Ende
Ertrunken im eigenen Wachs
Und kommt auf den Müll
Immer gelacht
Immer getanzt
Nimm an meinem Kummer teil !
Ich brauch ihn nicht
Ich will ihn nicht
Er ist nicht sooo groß
Ausgelacht
Ausgemacht
Mach mich heil !
Ich bitte dich
Die Kerze brennt an beiden Enden
Meine Ohren sind ganz heiß
Und ich lächle
Weil
Ihr erwartet es doch !
Mach dir keine Sorgen
Natürlich nicht
Nur
Atme meine Schmerzen
Und ich schenk dir meine Tränen
In Tintenworte gepresst
Tintentränen
Die weißes Papier verschmieren
Mit totem Wachs versiegelt
Bis du noch da ?

(12.2017)

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