Autorenleben · Schreibmenschen

Ich bin ein Kaleidoskop – und das ist gut so (1)

rote Zeichen auf weißem Grund, eher abstrakt

Wer mir schon eine Weile folgt, egal ob hier auf dem Blog oder bei Instagram, oder mich privat kennt, weiß, dass ich ein wildes Puzzle aus bunten Farben bin. Es ist gar nicht so leicht, mich kennen zu lernen, weil ich so viele Facetten habe. Aber als Künstler*in und als Lektor*in ist das auch ganz gut so.

Eine Tonne an Hobbys

Es gibt wenig Dinge, die mich nicht interessieren. Es fällt mir enorm schwer, mich zu irgendetwas zu motivieren, für das ich nicht intrinsisch motiviert bin. Gott sei Dank bin ich aber zu fast allem intrinsisch motiviert.

Es geht schon los bei meiner Kunst. Es gibt kaum eine kreative Methode, die ich noch nicht probiert habe. Ich male mit Acryl, Aquarell, Kreide, Bunt- und Filzstiften, zeichne mit Bleistift und Tinte. Ich schreibe Gedichte, Theaterstücke, Kurzgeschichten, Romane, Essays und experimentelle Sachen, die in keine Kategorie so richtig passen. Ich bastle unheimlich gerne, vor allem mit Müll, ich mache Makramee, stricke, häkle, nähe. Knetbeton und Mosaik will ich unbedingt einmal ausprobieren, für Speckstein und Holzschnitzen fehlt mir leider etwas die Geduld und die Zeit – aber das Interesse ist da.

Ich lese gerne aktuelle Bücher, Krimis und Thriller, Fantasy und Science Fiction und queere Geschichten, aber auch Klassiker und alles, was dazwischen steht. So lange es irgendwie ungewöhnlich ist, hat es einen Platz in meiner Bibliothek verdient, egal ob gedruckt oder digital, Hobbyautor oder Bestseller. Ich werde schon jetzt nicht alle Bücher, die auf meinem SuB liegen (ja, es ist nicht nur einer), bis zum Ende meines Lebens lesen können. Und ich werde nicht aufhören, Bücher zu kaufen.

Rational kann ich auch

Aber auch im Bereich der Wissenschaften finde ich eigentlich nichts langweilig. Im Studium hatte ich Psychologie, Neurowissenschaften und Philosophie, in der Schule Leistungskurse in Biologie und Chemie. Physik und Medizin habe ich viel im Selbststudium gelernt, als ich noch Molekulare Medizin studieren wollte und einen Eignungstest bestehen musste. Wer Schulphysik langweilig fand, den kann ich noch verstehen, Mechanik und Elektrik war auch nicht so mein Ding. Aber Quantenphysik und Astrophysik, das ganz Kleine und ganz Große, darin kann ich mich für Stunden verlieren.

Und das sind nur die Naturwissenschaften. Mit Soziologie und Linguistik habe ich mich während des Studiums viel beschäftigt, Geschichte besteht aus Geschichten und fesselt mich allein dadurch immer wieder (weshalb ich mein bisher einziges historisches Romanprojekt (bis heute) nicht abschließen konnte – die Recherche nimmt einfach kein Ende). Ich habe Bücher der Kriminalistik und Archäologie und noch viel mehr, als ich gerade aufzählen kann.

Bewegung muss auch sein

Da könnte mensch meinen, bei diesen kreativen und wissenschaftlichen Interessen wäre ich ein Stubenhocker, weit gefehlt. Ich liebe Sport (zu treiben, zu schauen weniger). Ich laufe, mache Yoga und Krafttraining, für mehr reicht meine Zeit nicht. Aber im Laufe meines Lebens habe ich auch

  • Getanzt
  • Handball gespielt
  • Stepaerobic gemacht
  • Nordic Walking,
  • Rudern
  • Und padeln ausprobiert
  • Und mich ins Bogenschießen verliebt

Schwimmen, Radfahren und Skaten ist immer mal wieder Teil meines Lebens.

Was nützt mir das?

Ich habe auf zahlreichen Bereichen ein solides Halbwissen und kann Fakten, die in deinem Roman auftauchen, auf Plausibilität prüfen. Was nachrecherchiert werden muss und was nicht, kann oft nur erkennen, der Details in einen größeren Rahmen einordnen kann. Und wenn ich etwas nicht weiß, recherchiere ich gern und schnell.

Schreib mir einfach eine Mail und erzähle mir von deinem Projekt, wir finden bestimmt eine gemeinsame Interessenbasis!

Ein Kommentar zu „Ich bin ein Kaleidoskop – und das ist gut so (1)

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