Schreibübungen · Schreiben als Selbstfürsorge

Absoluter Nonsense, Kapitel 0,5

"Diese neuartige Gametogamie gerät langsam außer Kontrolle!" Der Prokonsul stürmte hektisch in die Kommandatur, aber der Republikaner winkte ab. "Der Logos wird davon nicht in Mitleidenschaft gezogen." Der alte Mann blickte kaum von seinen komplizierten Apparaturen auf. "Glauben Sie mir, die Politik der Galaxie läuft seit Tausenden von Jahren über diesen Algorithmus. Sie wird auch… Weiterlesen Absoluter Nonsense, Kapitel 0,5

Schreibübungen · Schreiben als Selbstfürsorge

Was bringt mir Kreatives Schreiben?

Sein dürfen. Einfach für mich sein. Die Welt und ihre Aufgaben außen vor lassen, atmen. Atmen dürfen, auch weinen, wenn es sein muss. Lachen, Tanzen, Fliegen. Die einzigen Grenzen sind die meiner Sprache und meiner Phantasie. Phantasie mit ph schreiben dürfen, auch wenn das niemand mehr tut. Für mich sein, für mich schreiben, als gäbe… Weiterlesen Was bringt mir Kreatives Schreiben?

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November hoch drei

Endlich setze ich mich an den Jahresrückblick – gerade noch rechtzeitig, nicht wahr? Obwohl es eigentlich ja egal ist. Aber ich will euch von etwas berichten, das morgen auf Instagram und Twitter und in der Woche darauf auch hier starten wird, also wird es höchste Eisenbahn. Aber der Reihe nach. Mein Jahresrückblick fängt hinten an.… Weiterlesen November hoch drei

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Dragongirl oder am Boden zerstört?

Sie wusste nicht, wer sie war, so viel war schon mal klar. Manchmal war sie Drache, manchmal Mädchen, meistens am Boden. Am Boden zerstört, was für eine blöde Ausdrucksweise, sie lag vielleicht gerne nackt und zusammengerollt auf den Dielen, sie war vielleicht ein bisschen zu dünn, aber war sie daher zerstört? Ihre langen, samtigen Haare… Weiterlesen Dragongirl oder am Boden zerstört?

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Ohne Abschied

An dem Tag, als sie über die Wellen auf den Sonnenuntergang zuging, hatte ihr niemand besonders weh getan. Sie hatte nur Bilder gesehen von dem brennenden Amazonas und ihr Löschflugzeug war einem der Fahrraddiebe zum Opfer gefallen, die es in ihrer Stadt so häufig gab. Ihr Kaffee war leer und sie dachte an die Milchkühe… Weiterlesen Ohne Abschied

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Sommerferien

Die Sommerferien in Allegórien begannen zwar nicht mit der ersten Schwalbe, aber es war nahe dran. Der Klippensteiger, eine besonders kleingeratene Unterart der Flugdrachen, verbrachte nur wenige Monachen im Jahr in Allegórien, wo er sich die restliche Zeit aufhielt, blieb selbst den weisesten Forschern ein Rätsel. Sie tauchten einfach eines Tages auf - zunächst am… Weiterlesen Sommerferien

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Märchentag

Eigentlich war es ein Donnerstag wie jeder andere. Ich war ein wenig schlechter Stimmung, das lag vielleicht am allzu blauen Himmel, ich bin nämlich ein wenig lichtscheu, vor allem Donnerstags. Aber es war Donnerstag und am Donnerstag kann mir nichts etwas anhaben, das ist mein absoluter Lieblingstag. Ich wollte es mir also mit einem Kaffee… Weiterlesen Märchentag

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Die Schokogestikuliererin oder warum das Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages ist

Warum das Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages sei, erklärte Aenne mit dem Buttermesser in der Hand, von dem warmer Schokoaufstrich tropfte. Sie hatte mit eben diesem Messer das frische Aufbackbrötchen aufgeschnitten und das heiße Besteck gleich in das Aufstrichglas gesteckt. Evelyn war wie hypnotisiert von dem braunen, süßen Tropfen, der über Aennes weiße Bluse… Weiterlesen Die Schokogestikuliererin oder warum das Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages ist

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Schlimmer geht’s immer

Max und Irene hatten lange auf diesen Tag gewartet. Aber endlich waren sie vierzehn und Mama brachte sie morgens zum Heidepark, wo sie den ganzen Tag allein verbringen durften. Irene trug ihr Handy an einem Band um den Hals und Max hatte etwas Geld in der Hosentasche, mehr brauchten sie doch nicht. Das Wetter war… Weiterlesen Schlimmer geht’s immer