Schreibmenschen · Throwback Thursday

10 Gründe, warum ich schreibe 2

  1. Gewohnheit
  2. Loswerden

Die Geschichten sind in mir drin. Daran kann ich nichts ändern, sie kommen, wie sie wollen. Sie gehen mir im Kopf herum. Ich kann nur entscheiden, was ich mit ihnen mache. Manchmal sind sie angenehme Tagträume, die ich gerne mit mir herumtrage. Manchmal möchte ich sie auch einfach nur loswerden. Sie aufzuschreiben ist dann die Möglichkeit, sie aus meinem Kopf zu bekommen. Auf dem Papier kann ich sie in einem Ordner abheften, unter A wie Alptraum, und vergessen. Solange sie nicht aufgeschrieben sind, bleiben sie in mir drin.

Und sie bleiben nicht nur, sie wachsen. Sie entwickeln sich, sie verbinden sich, sie verändern sich. Sie zu beobachten ist ein großes Vergnügen, kann aber auch zur großen Last werden. Denn es wird immer mehr. Mein Kopf ist voll mit Geschichten, die sich auftürmen wie Berge, in denen es immer wieder zum Bergrutsch kommen kann, der mich unter Worten begräbt. Und dann bleibt mir nichts anderes mehr, als zu schreiben, um wieder an die Oberfläche zu kommen.

Und natürlich sind die Geschichten nicht weg, wenn ich sie aufgeschrieben habe. Sie kommen immer mal wieder, sie lassen mich niemals wirklich los. Aber sie drängen mich nicht mehr so. Es gibt endlich wieder ein bisschen Ruhe in meinem Kopf (sprich: nur eine Geschichte 😆)

Aber wo kommen nur immer alle Geschichten her?

(zuerst veröffentlicht 12-2017)

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