Schreibmenschen · Throwback Thursday

10 Gründe, warum ich schreibe 4

  1. Gewohnheit
  2. Loswerden
  3. Ausdruck
  4. Sicherheit

Nirgendwo fühle ich mich so aufgehoben und zu Hause wie auf Papier. Mein Text ist ein Raum nur für mich allein, in dem ich allein die Kontrolle habe, in den mir niemand reinreden und in den niemand eindringen kann.

Zu sagen, dass mir hier niemand etwas tun kann, wäre übertrieben. Ich selbst tue mir im Schreiben immer wieder weh, meine Geschichten tun wir weh, es ist nicht angenehm, eine Person in Gefahr zu bringen, die man lieben gelernt hat. Aber hier kann ich mich selbst heilen. Ich habe ganz sicher nicht die vollkommene Kontrolle über meine Geschichten, aber auch niemand sonst kann meine Geschichte leiten.

Es gibt Monster in meinen Geschichten und Mörder und nicht immer gibt es ein Happy End, aber dennoch fühle ich mich sicher. Denn es gibt auch Engel und gute Feen und alles führt zu irgendetwas. Und wenn es allzu übel wird – lege ich dieses Heft zur Seite und widme mich einer anderen Geschichte. Ich entscheide, in welche Welt ich eintauche, welcher Verletzung ich mich aussetze oder ob ich mich heilen lasse. Ich entscheide. Und wann kann man das im „wahren Leben“ schon wirklich?

(erstmals veröffentlicht 01-2018)

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